Endlager-Konsens gesucht

Raum für Diskussionen hat Nagra-Experte Markus Fritschi wenig gelassen. Der promovierte Geisteswissenschaftler, Physiker und Wirtschaftsexperte hat in Gottmadingen Überzeugungsarbeit geleistet.

Als Mitglied der Geschäftsleitung der nationalen schweizerischen Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) hat er das Verfahren der Eidgenossen dargestellt, den geeigneten Platz zur Tiefenlagerung des Atommülls unserer Nachbarn zu finden, und dabei Zustimmung für ein gelungenes Verfahren gefunden. Auf Einladung des CDU-Gemeindeverbandes Gottmadingen hat Fritschi die Diskussion mit dem Bundestagsabgeordneten Andreas Jung und Alt-Landrat Robert Maus gesucht. Moderiert hat der CDU-Vorsitzende Max Porzig. Knapp 100 Besucher verfolgten das Gespräch in der Gottmadinger Fahrkantine. Einig waren sich Diskutanten und Publikum, dass der strahlende Müll nun einmal da sei und bestmöglich entsorgt gehört. Unstrittig war auch, dass der Atommüll möglichst in nationaler Verantwortung gelagert werden sollte, und dass die vorhandenen Zwischenlager nicht geeignet sind. Nicht ganz einig sind sich die Menschen hier mit den Experten aus der Schweiz, wo der richtige Standort ist. „Der Hegau ist als Endlager-Standort ungeeignet“, so Jung. Geologie und Erdbebengefahr sprächen dagegen, wie eine Studie der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe aus dem Jahr 2007 belege. Denn auch wenn Opalinuston-Schichten als mögliches Wirtsgestein für ein Tiefenlager geeignet seien, wie dies in der Schweiz betont wird, sprächen die Hegauvulkane eine andere Sprache. Sie durchstoßen die Tonschicht. „Unter diesen geologischen Vorgaben ist Opalinuston ungeeignet“, pflichtet auch Nagra-Experte Fritschi bei.

Doch auch er wurde in die Pflicht genommen: Von deutscher Seite werde nicht nur erwartet, dass auch Gottmadingen in die Riege der betroffenen Gemeinden aufgenommen werde, sondern auch eine fundierte Begründung, warum das Zürcher Weinland für ein Tiefenlager geeignet sei, obwohl die Erdbebengefahr ähnlich zu bewerten sei. „Der Untergrund reagiert anders als die Oberfläche“, versuchte Fritschi die Schweizer Sicht zu erläutern.

Dieser Artikel erschien am 04.04.2012 ursprünglich auf Südkurier.de und wurde
von Matthias Biehler verfasst – Quelle: http://www.suedkurier.de/5449403

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Die Grenze, die keine ist.

Unsere Ortsgrenze ist über einige Kilometer auch die Staatsgrenze zur Schweiz. Wir schätzen eine gute Nachbarschaft zu den Schweizern sehr und legen Wert auf ein intensives Miteinander. Sie sind uns nicht nur wegen dem derzeit sehr starken Franken herzlich willkommen. Das Grenzzollamt Bietingen wurde zum zweitgrössten Ausfuhrzollamt an der Nordgrenze zur Schweiz, die 2-3 mal per Woche vorkommende morgentliche Stausituation an der Grenze belastet die Bietinger infolge von Ausweichverkehren durch den Ortskern. Unsere CDU-Fraktion setzt sich Massnahmen ein, welche vor allem in der Zollstrasse in Bietingen zur einer Entlastung führen.

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Umwelt und Energie

Bei allem Verständnis für eine intakte Natur, die Riederbach-Sanierung wird ein gutes Beispiel dafür liefern, unser Umweltdenken darf nicht zu Maismonokulturen oder unbezahlbaren Energiekosten führen. Oekonomie und Oekologie müssen wir in Einklang bringen. Überregional ist unser geschätzter CDU-Bundestagsabgeordneter Andreas Jung im Umwelttausschuss der BundestagesVorstand, und ein guter Sachwalter nicht nur für die künftige Mobilisierung (Elektro-Mobilisierung). In Stuttgart haben wir mit CDU-MdL Wolfgang Reuther neue Kompetenz und Schwung in den BaWü-Landtag gebracht.

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Verkehrsanbindung

Per Bahn ist Gottmadingen, mit eigener Bahnstation, der Linie Stuttgart-Zürich, gut erreichbar, von Schaffhausen und Singen aus hat man sehr gute Anschlüsse an Fernverkehrsverbindungen. Wir setzen uns für den Ausbau der Gäubahn und der Südbahn ein.

Die A 81 ist im Osten und im Westen von Gottmadingen sofort erreichbar.

Zum Flughafen Zürich-Kloten sind es 65 km, auch der Flughafen Friedrichshafen ist nur 75 km entfernt.

Die CDU Gottmadingen ist hellwach, wenn es um Zugverbindungen oder  Strassenbaumassnahmen geht, aktuell setzen wir uns für eine Verbesserung der Schülerbeförderung ein. Wir fordern den Weiterbau der Hochrheinautobahn.

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Gewerbeansiedlung

Gewerbeansiedelung wird von der CDU-Fraktion aktiv unterstützt und gewünscht. Wir unterstützen im Gemeinderat die Ansiedlung neuer Betriebe und die Förderung von bereits vorhandenen Betrieben. Die Bedeutung neuer Arbeitsplätze ist uns infrastrukturell sehr wichtig.

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Riederbach-Sanierung

Unter unserem vorherigen Bürgermeister, H.J. Schuwerk, wurde aus dem von 2 Betrieben geprägten Gottmadingen eine Umstrukturierung zu einem Ort mit multiplexer Struktur und mit einem immer noch schöneren Ortskern.

Dass jetzt auch an den Riederbach gedacht wird, verdanken wir einer Initiative unserer Fraktion. Wir freuen uns auf eine weitere Verschönerung des Ortbildes.

Gottmadingen ist ein lebens- und liebenswürdiger Ort, daran arbeitet auch unsere
Gemeinderatsfraktion.

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